Starlinger - Press Monitor 2024

Produktion und Automation

Inhouse-Recyclingtests

Henkel führt jetzt eigene Tests durch, die die Sortierung von Verpackungen im Ab fallstrom bewerten sollen. Dafür nutzt Henkel am Standort Düsseldorf ein sen sorgestütztes Scannersystem von Tomra, das sowohl bei Plastik- als auch Papier verpackungen standardmäßig angewen det werden soll. „Der neue Scanner gibt uns die Möglichkeit, unsere Konsum güterverpackungen frühzeitig auf ihre Sortierfähigkeit hin zu prüfen, mögliche Komponenten, die die Sortierfähigkeit

duktentwicklung prüfen, ob die Verpackungs designs seiner Konsumgüterprodukte nach der Entsorgung in Sortieranlagen in den rich tigen Abfallstrom einsortiert werden. Die in ternen Tests ersetzen zwar nicht die finale Testierung der Recyclingfähigkeit von Verpa ckungen durch externe Institute, unterstützen jedoch dabei, Verpackungsdesigns schnell und kontinuierlich zu optimieren. „Unser Autosort-Detektionssystem erkennt nicht nur unterschiedliche Materialien, etwa Kunststoffe wie PP, PET, HDPE oder Papier,

Bild: Henkel

beeinträchtigen könnten, direkt zu erkennen und unsere Verpa ckungen entsprechend anzupassen. Die eigene Durchführung sol cher Tests ist nun ein fester Bestandteil unserer Produktentwicklung“, so Alba Santmarti, Packaging Sustainability Manager bei Henkel Consumer Brands. Das Verfahren wird auch in gewerblichen Abfallsortieranlagen weltweit eingesetzt. So kann Henkel bereits während der Pro

sondern auch Farben, und gibt auf einem integrierten Bildschirm nach wenigen Sekunden an, in welchen Abfallstrom die jeweilige Verpackung einsortiert würde“, erklärt Dr. Volker Rehrmann, EVP und Leiter von Tomra Recycling. „Dabei greift es auf dieselbe Daten basis zurück, die auch in industriellen Sortieranlagen genutzt wird.“

Henkel, www.henkel.de Tomra, www.tomra.com

Verdreifachte Produktionskapazitäten für rPET

Im ersten Halbjahr 2024 hat der indische Kunststoffrecycler Srich akra Polyplast zwei neue Starlinger PET Bottle-to-Bottle-Recyclingan lagen in Betrieb genommen. Das Unternehmen verarbeitet bereits Post-Consumer-PET-Flaschen und Polyolefin-Verpackungen auf zwei Starlinger-Kunststoffrecycling anlagen, die 2021 installiert wurden. Die beiden neuen PET

Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Kunststoffverpackungsin dustrie zu leisten. Wir unterstützen Firmen bei der Erfüllung ihrer ERP-Ziele und stellen sicher, dass ausreichend recycelte Materialien auf dem Markt verfügbar sind. Aufgrund der ausgezeichneten Leis tung und Zuverlässigkeit unserer bestehenden Starlinger-Anlagen war für uns klar, dass wir auch bei unserem Expansionsprojekt auf Starlinger-Technologie setzen.“ Starlinger recycling technology, www.recycling.starlinger.com Srichakra Polyplast, www.srichakra.in

Bild: Starlinger

Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen Recostar PET 165 HC iV+ wurden im Werk von Srichakra außerhalb von Hyderabad im Bundesstaat Telangana installiert. Dort sind bereits die beiden bestehenden Star linger-Anlagen in Betrieb – eine mit Geruchsreduktionstechnolo gie zur Verarbeitung von Post-Consumer-Polyolefinen, die zweite eine PET-Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage. Mit den beiden neuen Anlagen hat Srichakra seine rPET-Produktionskapazitäten verdrei facht und erzielt nun einen Gesamtausstoß von 42.000 Jahreston nen rPET in Flaschenqualität. „Die Einführung der erweiterten Herstellerverantwortung durch die indische Regierung und die Vorgabe für Markeninhaber und Hersteller, bis 2025 einen Anteil von 30 % an recyceltem PET in ihren Getränkeflaschen zu verwenden, hat in Indien die Nachfrage nach rPET ansteigen lassen“, so P V Ravindra, Geschäftsführer von Srich akra. „Als Unternehmen für End-to-End-Recycling und Kunststoff abfallmanagement haben wir uns verpflichtet, einen bedeutenden

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